Termin


Foto: Anny Maurer

28. März 2019, 19:30 Uhr
Zeitungs-Café Hermann Kesten, Peter-Vischer-Straße 3, Nürnberg
Lesung mit Dagmar Dusil
Eintritt frei. Einlass über die Peter-Vischer-Straße ab 19:00 Uhr.

Von Menschen und Landschaften


Dagmar Dusil erzählt gefundene und erfundene Geschichten, lässt Landschaften vor dem geistigen Auge des Lesers lebendig werden und bevölkert diese mit Menschen verschiedener Ethnien. Rumänen, Sachsen, Ungarn und Roma versuchen sich in einer verloren gegangenen Welt zu behaupten, lassen Neues entstehen, während Stabilität und Sesshaftigkeit bröckeln. Bunt und verschiedenartig wie die Landschaft Siebenbürgens sind auch die Bewohner dieser Region. Entdeckernaturen und Abenteurer, Heimatverbundene, deren Lebensraum verloren ging und Fremde, die Orte für sich entdecken. Von diesen Menschen erzählt Dagmar Dusil, von Vergangenem und Gegenwärtigem.

Dagmar Dusil, geb. in Hermannstadt (Siebenbürgen), studierte Anglistik und Germanistik an der „Babeş-Bolyai“-Universität in Cluj-Napoca. Bis zu ihrer Ausreise in die Bundesrepublik im Jahre 1985 unterrichtete sie Englisch. Heute lebt Dagmar Dusil in Bamberg als freie Autorin und Übersetzerin. Bisher erschienenen von ihr „Blick zurück durchs Küchenfenster“, „Kulinarisches Heim- und Fernweh“ die „Hermannstädter Miniaturen“ und ein Band mit Kurzprosa: „Wie die Jahre verletzen“. Ihre Texte sind ins Rumänische und Englische übersetzt worden. Sie nahm an diversen Internationalen Literaturtagen teil und ist Mitglied der GEDOK Franken, der internationalen Autorenvereinigung Die KOGGE, der Künstlergilde Esslingen und des Exil-Pen-Clubs. Dagmar Dusil hat 2014 den Literaturförderpreis der GEDOK erhalten, sowie 2016 und 2017 den 2. Preis beim Landschreiber Wettbewerb in der Kategorie Lyrik. 2017 war sie Dorfschreiber von Katzendorf, in Nürnberg wird sie aus dem dort entstandenen Buch lesen.


In Kooperation mit dem Bildungscampus Nürnberg.

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